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"Die Folgen wird die bayerische Landesregierung tragen müssen"

Auch der Deutsche Pflegerat verurteilt in seiner Pressemitteilung das Vorgehen des bayerischen Kabinetts: „Der vom bayerischen Kabinett beschlossene Gesetzentwurf für eine Pflege-Interessenvertretung

missachtet den eindeutigen Wunsch der Pflegefachpersonen in Bayern
nach einer Pflegekammer. Die Interessen der Pflegefachpersonen werden jetzt mit
Füßen getreten“
. 


Pflege braucht eine professionelle Selbstverwaltung!


Wir Pflegenden wehren uns gegen die sinnlose, realitätsverzerrende Kampagne
und die Respektlosigkeit  des Ministeriums für Gesundheit und Pflege. Lesen Sie hierzu die Stellungnahme von Prof. Dr. Bossle anlässlich der Veranstaltung "Pflegering vs Pflegekammer.





Pflegekammer - Nutzen für die Basis


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AKTUELLE NACHRICHTEN
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Die Stimme der Pflege - unseren aktuellen Newsletter 10-2016 finden Sie hier

Starke Demo der Pflegenden am 11.10.2016
Starkes Echo der Presse
Schwacher Auftritt der CSU-Politik
 

Demo_11-10-2016

Rund 2500 Pflegende bekräftigten mit ihrer Demo vor dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit (und Pflege ???) für die Errichtung einer Pflegekammer, für Selbstbestimmung und bessere Arbeitsbedingungen und GEGEN das Mogelpaket der Ministerin (die sich an diesem Tag regelrecht versteckt hielt.)

Aber Marcel Huber hat sie ja "würdig" vertreten. Sein Statement gegenüber der SZ "im Kabinett hätte man von der Demo nichts mitbekommen" spricht Bände und zeigt die Ignoranz des Ministeriums wieder einmal deutlich.
Sein Kommentar im öffentlichen Fernsehen, "dass die heute vom Kabinett verabschiedete Pflegevertretung aus öffentlichen Geldern finanziert werde, dies NATÜRLICH für die Pflegenden auch weniger Mitbestimmung bedeute" ist der blanke Hohn.


Wir brauchen keine Fremdfinanzierung
unseres Berufsstandes! Wir brauchen
Selbstbestimmung, um die Situation für
Pflegende UND Pflegebedürftige zu
verbessern!


Wir brauchen und haben ein Recht auf eine Pflegekammer:

+ weil keine andere Berufsgruppe besser dazu geeignet ist, Pflege zu definieren, zu bewerten und zu optimieren als wir Pflegende selbst.
+ weil wir auf der Basis von unserer eigenen Berufsordnung, von Fort- und Weiterbildungsregelung, von aktiver Mitarbeit bei Gutachten und Gesetzesvorschlägen die Qualität der Pflege selbst besser voranbringen können als andere Berufsgruppen.
+ weil wir eine Berufsgruppe sind, die in extrem hohem Maß für das Wohl der Gesellschaft verantwortlich ist.

+ weil die Politik durch Gängelei und Aussitzen die Probleme in der Pflege - für Pflegende und Pflegebedürftige nicht lösen kann.

 

Ja zur Pflegekammer Bayern



   


                                   

Bayerisches Kabinett verbaut
Weg zur Pflegekammer
- in seiner Pressemitteilung kritisiert
der DBfK den Kabinettsbeschluss scharf.